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Album: Porter Robinson – Worlds

Am heutigen Freitag erscheint das Debütalbum »Worlds« von Porter Robinson in Deutschland. Wir hatten die Gelegenheit uns den Longplayer anzuhören und sind begeistert. Der 22-jährige Amerikaner liefert ein abwechslungsreiches Kontigent an elektronischer Musik ab und nimmt den Hörer mit auf eine Reise durch eine virtuelle Plastikwelt.

Mit »Clarity« und »Easy« an die Spitze der EDM-Szene

Das erste Mal aufmerksam wurden wir auf den jungen Mann aus North-Carolina durch seine Breakthrough »Easy«, den Robinson 2012 zusammen mit Mat Zo produziert hat. Der Track grenzte sich von den üblichen Produktionen der Szene ab und gehörte doch irgendwie dazu. Melodisch, teilweise verträumt, sehr progressiv und tanzbar – ein Must Play in unseren damaligen Livesets und auch ein Grundstein für den steilen Aufstieg von elektronischer Musik jenseits des Atlantiks.

Die EDM-Szene hatte zu dieser Zeit ihren Kickstart in den USA, und einer der treibenden Kräfte dieses anlaufenden Erfolgs war und ist Zedd. Seine Grammy-prämiertes Debüt Clarity wurde ein Top-10 Hit und war aus dem amerikanischen Radio wochenlang nicht wegzudenken. Was viele jedoch nicht wissen, Porter Robinson hatte hierbei seine Finger im Spiel. Er hat den Song mitgeschrieben und ist sogar im Background als Sänger zu hören. Interesting, right?

Release von Debütalbum »Worlds«

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Jetzt veröffentlicht Robinson nach über 2 Jahren harter Arbeit also seinen ersten Longplayer – und der wird seinem bisher bekannten Sound gerecht. »Futuristisch« beschreibt es ganz gut – das Album könnte glatt der Soundtrack eines Science-Fiction Films sein. Porter Robinson bildet eine künstliche Soundkulisse und untermalt diese mit seinem Talent orchestrale Epik als Stilmittel zu nutzen. Selbst der Einfluss japanischer Anime- und Gaming-Kultur ist herauszuhören. Nimmt man den momentanen EDM Einheitsbrei als Messfaktor, kann man sogar von einem experimentellen Album sprechen. Fazit: moderner Elektro-Pop abseits der aktuellen iTunes Charts.

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