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Dokumentation „Under The Electric Sky“

Der Veranstalter des Electric Daisy Carnival, die Firma Insomniac (zu deutsch: schlaflos), hat gestern einen ersten Teaser für die Dokumentation „Under The Electric Sky“ veröffentlicht. Der Film zeigt das in Las Vegas stattfindende Festival aus verschiedenen Blickwinkeln: So wird beispielsweise ein Fan im Rollstuhl bei seinem Besuch von Kameras begleitet.

Premiere hatte die Dokumentation auf dem Sundance Film Festival in Utah. Laut Pasquale Rotella, CEO von Insomniac, war das Publikum mehr als begeistert:

“I’ve never been to Sundance, and I don’t know if people were just blowing smoke, but they were saying they’d never seen a crowd reaction like we received at the screenings. People were really excited about seeing the movie. It was a good time, and I couldn’t have asked for anything more.”

Ob der Film auch in Deutschland veröffentlicht wird, ist leider noch nicht abzusehen. Auch ein Starttermin für die USA fehlt bisher. Die Verantwortlichen sind aber optimistisch, dass der Film noch im Mai in den Kinos anlaufen wird – also noch vor dem diesjährigen Termin des Festivals im Juni.

Der Soundtrack der Dokumentation stammt übrigens von Kaskade, der das Glück hatte bei der Filmpremiere anwesend zu sein:

“I think there’s so many fans of the festival that they were excited to see what was gonna be on the screen. Even before the movie started, people were screaming, freaking out. When the lights dimmed, it was like a concert. It was amazing to watch a group of people see the movie for the first time — something that I’d worked so hard on — and have them appreciate it.”

Gerne hätte wir euch an dieser Stelle den Teaser gezeigt, allerdings nimmt uns die liebe Gema diese Möglichkeit.

Electric Daisy Carnival findet seit 1997 jährlich statt und wechselte im Jahr 2011 den Veranstaltungsort – von Los Angeles ging es nach Las Vegas. Grund war der Tod einer 15-Jährigen auf dem Festivalgelände. Als Ursache wurde Elektrolytenmangel festgestellt, sehr wahrscheinlich aufgrund von Drogenmissbrauch. Die darauf folgende Kritik an der Veranstaltung führte bei den Verantwortlichen der Stadt Los Angeles zu einer heftigen Diskussion und einer damit verbundenen Verzögerung einer festen Zusage. Die Firma Insomniac suchte deshalb nach einer Alternative für das Jahr 2011 und veranstaltet das Festival mittlerweile in der Wüste von Nevada.

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